Der Frankfurt Marathon 2017 ist gelaufen

Schon ein paar Tage her, aber noch nicht zu lange um einen kleinen Bericht abzuliefern. Es war, glaube ich, ein ganz normaler Marathon: schrecklich – schön – motivierend – ernüchternd – zu Tränen rührend und in der Zwischenzeit mal ganz kurz mein Letzter.

Der Frankfurt Marathon ist gelaufen … das dachte ich mir auch bei km 26, als meinen Beinen dann doch die Puste ausging … dabei hatte alles so gut angefangen, das Wetter, die Laune und die Stimmung in Frankfurt war fabelhaft. Zusammen mit Olav ging ich an den Start, hoch motiviert, lachend und voller Vorfreude. Und so starten wir zusammen, viel zu schnell für mich, wie ich gleich vermutet hatte, aber es lief gut, machte Spaß und ich wollte mich auch nicht lumpen lassen, also dran bleiben.

Kurz nach dem Halbmarathon war es dann soweit, ich begann das erste Mal zu gehen und das war dann auch das Ende. Wenigstens das Ende meines ersten Ziels – einer Zielzeit zwischen 4:15 Stunden und 4:30 Stunden. Bleibt noch mein Reserveziel – die Zeit meines ersten Marathons von 4:42 Stunden zu unterbieten, also weiter laufen. Kopfterror, Frust – aber aufgeben kommt nicht in Frage!

Auf der Strecke suchte ich mir also kleine Zwischenziele  – Olav wieder einholen, den ich inzwischen ziehen lassen musste, Menschen in Shirts von beliebten Veganen Laufgruppen einholen, denen ich auf jeden Fall mal „Hallo“ sagen wollte und irgendwann werden die noch zu laufenden Kilometer dann auch einstellig. Etwas geholfen hat mir noch ein als „Hammermann“ verkleideter Läufer, den ich unterwegs begegnete. Meinen Hinweis, dass ich es fair fände, den Hammermann beim gehen zu erwischen fand der leider nicht so witzig wie ich.

Also weiter, laufen – gehen –  laufen, das Publikum nach Freunden und Bekannten scannen, da muss man ja hocherfreut und zufrieden aussehen, Kilometer runterzählen und Zeiten überschlagen und der Tatsache ins Auge Blicken, dass auch die 4:42 wohl nicht zu toppen sein werden.

Also ein neues Ziel muss her – unter 5 Stunden, das muss zu schaffen sein und war es dann auch. 4:53 Stunden, der Frankfurt Marathon 2016 ist gelaufen.

Der Zieleinlauf in Frankfurt ist trotz allem eine Klasse für sich und nicht zu vergessen, die Medaille und das Weizenbier im Ziel – dafür macht man das ja schließlich.

Zufrieden? Nun ja, natürlich, ich bin einen Marathon gelaufen und das alleine ist eine bemerkenswerte Leistung und ich habe auch mit allen Widrigkeiten nicht aufgegeben, die ganze Vorbereitung stand schon unter einem nicht so guten Stern (Verletzungen, Zipperlein und alles Mögliche), aber es bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Ich weiß, dass ich Marathon laufen kann und ich weiß, daß ich das besser kann und ich habe drei Monate auf ein sportliches Ziel hin trainiert und es dann nicht erreicht – das schmerzt einfach (immer noch ein bisschen).

Egal, nach dem Marathon ist vor dem Marathon, also laufen wir weiter und ich kann sagen, ich freue mich heute schon auf das nächste Ziel

Der Spendenmarathon 2016 ist gelaufen

Macht man das wirklich für eine Medaille und ein Weizenbier? Nicht ganz!

Ein ganz wichtiges und uns persönlich sehr wichtiges Ziel haben wir dann auch noch erreicht und sogar Übertroffen. Unsere Spendensammlung für Hard to Port endete bei 535€!!!

Ich will mich hier, auch im Namen von Leo und Olav ganz herzlich bei allen Bedanken, die uns bei den Vorbereitungen zu unseren Läufen und natürlich auch mit Ihren Spenden Unterstützt haben.

Wir wünschen Hard to Port viel Erfolg beim erreichen Ihrer Ziele, für die Wale in Island, die Meere, die Umwelt und am Ende für uns alle.

Wenn’s mal schwer wird, Augen zu und weiter laufen!

Warum einen Spendenmarathon?

Warum für Hard to Port e.V.?

Wir sind Olav, Leo und Lars. Wir sind Freunde, Läufer und engagieren uns in unserer Freizeit gerne für Tier-, Umwelt- und Meeresschutz.

Wir haben uns bei unserem Engagement für Sea Shepherd, einer internationalen Meeresschutzorganisation, kennengelernt.

Beeindruckt von den beiden erfolgreichen Spendenläufen, die Leo in den vergangenen Jahren schon hinter sich gebracht hat, haben wir uns also dieses Jahr zusammen getan und laufen in Hamburg (das hat Leo schon erledigt), Mainz (hier war Olav für uns am Start) und Frankfurt (hier werden am 30. Oktober Lars und Olav an den Start gehen) jeder einen Marathon.

Uns eint der Gedanke, dass Veränderung bei jedem einzelnen beginnt und jeder etwas tun kann, um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Verschiedene Themen integrieren wir bereits in unseren Alltag (kritisches Konsumverhalten, Teilnahme und Organisation von Aufräum– und Strandreinigungsaktionen oder dem Engagement in anderen Umweltorganisationen). Wir sind  beeindruckt von der Arbeit der vielen kleinen Organisationen, die sich überall auf der Welt aufmachen, um Ihren Teil zur Erhaltung unserer Tier- und Pflanzenwelt beizutragen und wollen eben unser Marathonjahr 2016 „Hard to Port e.V.“, einer kleinen Organisation aus Norddeutschland widmen, die sich gegen den kommerziellen Walfang in Island stark macht.

Der japanische Walfang erfährt große Aufmerksamkeit, steht unter großem internationalen Druck, gleichzeitig findet in unserer näheren Nachbarschaft, wie zum Beispiel Norwegen, Dänemark und eben Island Walfang in teilweise noch größerem Ausmaß als in Japan statt.

Während Whalewatching in Island eine wesentliche Einnahmequelle der Tourismusindustrie darstellt und Walfleisch als Nahrungsmittel gleichzeitig wenig Akzeptanz erfährt, findet das erbeutete Fleisch unter anderem Verwendung als Futtermittel in Pelztierfarmen.

Es gibt einen sehr sehenswerten Film, in dem Ihr Euch über die Arbeit von mirHard to Port informieren könnt: http://184film.com/ und natürlich auf deren Webseite: www.hardtoport.org

Wir wollen mit unserer diesjährigen Spendenaktion Hard to Port e.V. unterstützen und wenn Ihr uns nicht nur bei der Erreichung unserer sportlichen Ziele, sondern auch bei der Erreichung unseres Spendenziels helfen wollt, dann würden wir uns sehr über einen kleinen Beitrag freuen.

Wie funktioniert das, und erreicht das Geld auch seinen Empfänger?

Wir nutzen für unsere Spendensammelaktion die Internetplattform betterplace.org. Hier hat sich Hard to Port als Verein angemeldet und wir haben eine entsprechende Spendenaktion angelegt. Alle Spenden werden also direkt vom Empfänger der Spenden abgerufen, der Spender gibt seine Spende am Besten über diesen Link ab, kann eine Spendenquittung erhalten und wir haben mit dem ganzen Prozedere nichts zu tun.

Wäre doch gelacht, wenn wir das nicht schaffen, oder?

Hier nochmal einige Links zum Thema:
Norwegisches Walfleisch als Futter in Pelztierfarmen: https://www.prowildlife.de/pressemitteilung/norwegen-zwergwale-enden-als-futter-in-pelztierfarmen/
Die Spendenaktion bei betterplace.org: https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/27241-hard-to-port-spendenmarathon
Hard to Port im Internet: www.harttoport.org
Der Film über den isländischen Walfang: http://184film.com/

 

 

 

Gutenberg-Marathon, Mainz: CHECK!

Eine Woche ist vorbei inzwischen, die Beine zwiebeln nicht mehr.

Obwohl es so fürchterlich schlimm gar nicht war, wie ich ursprünglich befürchtet hatte.

Gestern habe ich sogar bereits meinen ersten 10er hinter mich gebracht, die neue Lauf-Serie ist damit eingeläutet.

Aber ich muss zugeben, mich böse verrechnet zu haben.

Vielleicht ist ein wenig dem einwöchigen Urlaub im Ausland geschuldet, vielleicht auch das dortige veränderte Ess-und Trink-Verhalten, vielleicht waren es auch die typischen Anfänger-Fehler, oder eben ein Mix aus allem.

Tatsache ist:
So richtig zufrieden bin ich nicht mit meinem Lauf.

Was weniger an der erreichten Zeit von stark 4 1/2 Stunden lag, als vielmehr an der Tatsache, WIE ich sie erreicht habe, nämlich mit enormen Waden-Krämpfen.

Dabei kenne ich keine Krämpfe, auch nicht bei den langen Läufen.

Hatte ich bislang noch nie, weshalb dann ausgerechnet beim Marathon in Mainz?
Ohne Krämpfe wäre ich vielleicht 10 Minuten schneller gewesen, aber generell kommt man entspannter OHNE Krämpfe ins Ziel, als schleichend mit ihnen.

Ein Marathon-Veteran hat mich auch auf die Notwendigkeit von zusätzlicher Salzzufuhr aufmerksam gemacht, denn an der Kondition lag es nicht, die Muskeln haben schlapp gemacht.

Vielleicht waren 26°C für den ersten Marathon doch ein wenig viel verlangt, wer weiß.

Dennoch war es eine gute Erfahrung und da ich mich wirklich auch am nächsten Tag bereits besser fühlte, habe ich beschlossen zu unserer Serie für „Hard to Port“ noch einen drauf zu setzen:

Ich werde auch den Frankfurter Marathon am 30. Oktober zusammen mit meinem Mitstreiter Lars laufen.

Auch diesen will ich gerne nur mit einer nebulösen Zielzeit-Vorstellung absolvieren, auf keinen Fall die magische 4-Stunden-Marke knacken, es gilt noch immer: Überleben ist alles!

Schuster bleib bei deinen Leisten!

Aber: nach dem Rennen ist vor dem Rennen, wir laufen weiter, so lange, bis die Menschheit begreift, dass Fische Freunde – und KEIN FUTTER sind!

„Wenn`s gar nicht mehr geht: Einfach weiterlaufen!“

„184“ – Ein (früher) Abend mit „Hard to port“

Am Samstag, den 14.05., war es soweit: Die Walfangdokumentation „184“ der NGO „Hard to port“ kam ins Edelkiosk, und mit ihr – das hat uns besonders gefreut – Arne Feuerhahn, Mitgründer und Aktivist bei Hard to port, der nach Frankfurt gereist ist, um uns weitere Einblicke in die wichtige Arbeit der noch recht jungen Organisation zu geben. Weiterlesen…

Mainuferreinigung rund um die Gerbermühle

Nachdem unser erster Vegan Bake Sale am vergangenen Samstag so erfolgreich, anregend und lecker verlaufen war, erwartete uns am nächsten Tag die geplante Reinigungsaktion am Mainufer. Da das Wetter keine Gnade kannte (von Hagel über Regen und Wind war alles dabei), fürchteten wir schon, unter uns zu bleiben. Aber trotz der winterlichen Temperaturen fanden einige Freunde und Bekannte ihren Weg nach Oberrad, um uns zu unterstützen. Mit Greifzangen und Müllsäcken ausgestattet, sammelten wir auf, was nicht auf die Grünflächen oder in den Uferbereich gehört; neben den „Klassikern“ wie Flaschen, Dosen, Plastiktüten mit und ohne Inhalt und etlichen Zigarettenkippen, fanden wir u.a. auch ein Rad, ein riesiges Plastikrohr, einen mitgenommen aussehenden Stoffhasen und eine wirklich anrührende Flaschenpost. Alles in allem kamen nach 2 Stunden gut 20 Müllsäcke zusammen. Weiterlesen…